Die wichtigsten Fakten über Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Autoimmunerkrankung des Zentralnervensystems für die es bis jetzt keine Heilung gibt. Jedoch kann der Fortschritt der Krankheit maßgeblich beeinflusst werden. In den letzten Jahren wurden neue Therapiemöglichkeiten entwickelt, welche die Freiheit von Krankheitsaktivität ermöglichen und schwere Behinderungen in vielen Fällen verhindern können.

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In Österreich sind ungefähr 12.500 Menschen von MS betroffen. Am häufigsten erkranken Menschen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Erste Anzeichen einer Multiple Sklerose können sein: Gefühlsstörungen (Taubheitsgefühl), Sehstörungen, abnorme Ermüdbarkeit, Gang- und Gleichgewichtsstörungen. In weiterer Folge kommen unter anderem Muskelschwäche, Harnblasenstörungen und kognitive Störungen (verminderte Hirnleistungsfähigkeit) hinzu. Eine frühzeitige Diagnose ist sehr wichtig, da der Einsatz von Therapien im Anfangsstadium eine hohe Wirkung zeigt.

Der Krankheitsverlauf von Multiple Sklerose erfolgt meistens in zwei Phasen. Anfangs treten die Symptome in Schüben auf. Nach einer Erkrankungsdauer von 10 bis 15 Jahren. nehmen in vielen Fällen die neurologischen Ausfälle langsam zu. Ohne frühzeitige Behandlung bleiben die Schäden des Nervensystems dauerhaft bestehen.

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